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Bewegung im Alter

Bewegung im Alter

Aktiv im Alter - um nicht nur das Leben mit Jahren anzureichern, sondern die Jahre mit Leben!

Mit dem Alter verändert sich unser Körper. Regelmäßige Bewegung kann uns dabei helfen, mit negativen altersbedingten Veränderungen besser umzugehen.

Was passiert mit unserem Bewegungsapparat im Alter?

Ein vom Altern stark beeinflusster Bereich ist die Muskulatur. Mit fortschreitendem Alter verringert sich der Muskelquerschnitt. Das bedeutet, dass die Muskelkraft abnimmt. Außerdem reduzieren sich die elastischen Elemente im Muskel und die Dehnfähigkeit. Dadurch erhöht sich das Risiko für Verletzungen wie Muskelzerrungen oder Muskelrisse.

Auch der passive Teil des Bewegungsapparats (Knochen, Knorpel, Bänder und Gelenke) verändert sich. Der Wassergehalt sinkt und der Stoffwechsel nimmt ab. Die Strukturen verändert sich und das Risiko für Gewebeabbau, Formveränderungen und Verletzungen steigt – es kann zu Arthrose oder Osteoporose kommen.

Wie kann uns Bewegung helfen?

Es ist ganz natürlich, dass sich unser Körper mit den Jahren verändert. Wie stark diese Veränderungen sind, können wir aber mit gezieltem Training positiv beeinflussen!

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Eine wichtige Rolle spielen dabei:

  • Ausdauertraining
  • Krafttraining
  • Koordinationstraining
  • Beweglichkeitstraining

Das Ausdauertraining verbessert die Leistungsfähigkeit des Herzkreislauf-Systems. Das bringt im Alltag, im Beruf und in der Freizeit eine erhöhte Lebensqualität mit sich.

Die Muskelkraft lässt sich auch im hohen Alter (und bei bereits bestehender Gebrechlichkeit) gut trainieren. Der resultierende Kraftgewinn führt zu einer höheren Alltagskompetenz und Selbständigkeit. Dabei reichen die Erfolge vom Erhalt oder Wiederherstellen der Gehfähigkeit, über die Reduktion des Sturzrisikos, bis hin zu „starken“ Seniorenleistungen beim Freizeitsport (zum Beispiel beim Wandern oder Berggehen).

In diese Bereiche spielt auch das Koordinationstraining. Die Koordination wird bei vielen Übungen im Kraft- und Ausdauertraining automatisch mittrainiert und ist ebenso ein wichtiger Baustein für die Sicherheit und Qualität des Alltags. Auch das regelmäßige Dehnen hält uns geschmeidig und lässt uns alltägliche, herausfordernde Bewegungen besser meistern.

Nicht zu unterschätzen sind zudem die wertvollen positiven Einflüsse vom (gemeinsamen) Aktivsein auf die psychischen und sozialen Lebensbereiche.

Auch bei bereits bestehenden (chronischen) Erkrankungen kann Bewegungstherapie einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität leisten (bitte vorab Kontraindikationen fachkundig abklären lassen).

Wir können also durch regelmäßige körperliche Aktivität im Alter erreichen, dass das Auftreten oder das Fortschreiten von Erkrankungen reduziert wird, dass die nötige Fitness für die Selbständigkeit im Alter erhalten bleibt, dass das psychische und soziale Wohlbefinden verbessert wird und dass damit ein großer Beitrag für eine höhere Lebensqualität erreicht wird.

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