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Körperliche Aktivität gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

Kardiovaskul√§re Pr√§vention ‚Äď wie k√∂rperliche Aktivit√§t gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirkt!

Kardiovaskul√§re Erkrankungen z√§hlen weltweit (auch in √Ėsterreich) zur Haupttodesursache. Durch gesundheitsf√∂rdernde und pr√§ventive Ma√ünahmen l√§sst sich ein Gro√üteil dieser Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden oder reduzieren.

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wie gefährlich sind sie?

Es handelt sich um Erkrankungen des Herzens und der Blutgef√§√üe ‚Äď typische Krankheitsbilder sind arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Myokardinfarkt (Herzinfarkt), koronare Herzkrankheit, isch√§mischer Schlaganfall und periphere arterielle Erkrankungen. Die Hauptursache dieser Erkrankungen ist Arteriosklerose. Dabei handelt es sich um eine Ver√§nderung der Gef√§√üe mit Elastizit√§tsverlust der Arterienwand und h√§ufig auch einer Einengung des Gef√§√üdurchmessers durch sogenannte Plaques. H√§ufig bleibt Arteriosklerose √ľber Jahre oder sogar Jahrzehnte symptomlos.

Kardiovaskul√§re Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen) z√§hlen weltweit zu den h√§ufigsten Krankheiten und geh√∂ren zu den f√ľhrenden Todesursachen. In den westlichen L√§ndern sind 45 Prozent aller Todesf√§lle durch diese Krankheiten bestimmt. Auch in √Ėsterreich stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen √ľber 65 Jahren und bei M√§nnern √ľber 45 Jahren die Haupttodesursache dar.

Gibt es präventive Maßnahmen?

Ja! Bei kardiovaskul√§rer Pr√§vention geht es um die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (prim√§re Pr√§vention) als auch um das fr√ľhzeitige Erkennen (sekund√§re Pr√§vention) und die Vermeidung des Krankheitsfortschrittes und Folgeerkrankungen (terti√§re Pr√§vention).

Das Risiko der Erkrankung und des Fortschreitens einer Arteriosklerose wird durch modifizierbare Faktoren bestimmt. Hier spielen vor allem lebensstilbezogene Ansätze eine sehr wichtige Rolle: gesunde Ernährung, nicht rauchen, Stress-Management, und insbesondere körperliche Aktivität!

Körperliche Aktivität als wichtige Präventivmaßnahme!

In der prim√§ren und sekund√§ren Pr√§vention zeigen aktuelle Studien sehr positive Erfolge von k√∂rperlicher Aktivit√§t. Regelm√§√üige Bewegung f√ľhrt zu einem geringeren Risiko der Entstehung kardiovaskul√§rer Erkrankungen und reduziert ebenso das Wiederauftreten einer Erkrankung und die Mortalit√§t.

K√∂rperliche Aktivit√§t hat einen positiven Einfluss auf die kardiorespiratorische Fitness und sogenannte Biomarker kardiovaskul√§rer Erkrankungen (Lipid- und Lipoprotein Stoffwechsel, Glukose Stoffwechsel, Insulinresistenz, systemische Entz√ľndung/Inflammation, H√§mostase). Diese Aspekte sind besonders wichtige, gesundheitsf√∂rdernde Komponenten.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass k√∂rperliche Aktivit√§t zu niedrigeren Triglyceridwerten f√ľhrt. Das Gesamtcholesterin sinkt und zus√§tzlich findet eine positive Ver√§nderung des Verh√§ltnisses zwischen LDL- und HDL-Cholesterin statt (h√∂here Level des HDL-Cholesterins und eine positive Beeinflussung der Hauptkomponente des HDL-Cholesterins, des Apolipoprotein A1).

Weiters wird durch regelm√§√üige Bewegung eine deutliche Reduzierung des Interleukin-18 und einiger weitere Biomarker der Insulinresistenz und proinflammatorischer (entz√ľndungsf√∂rdernder) Eigenschaften best√§tigt. Diese Wirkungsweise bringt einen positiven Einfluss auf Komponenten des metabolischen Syndroms mit sich. Adipositas gilt als ein chronischer proinflammatorischer Zustand, und insbesondere die chronische Entz√ľndung des Fettgewebes kann zu einer Insulinresistenz f√ľhren. Durch die Reduzierung der Fettmasse und die Regulation von Cytokinen des Fettgewebes kann k√∂rperliche Aktivit√§t chronische Entz√ľndungen mildern und die Insulinsensitivit√§t verbessern.

Sowohl moderates als auch intensives körperliches Training hat positive Effekte auf die kardiorespiratorische Fitness und damit verbundene kardiovaskuläre Gesundheit. Diese wichtigen Effekte werden am deutlichsten bei Menschen mit Typ 2 Diabetes, Prädiabetes, Hypertonie, Hyperlipidämie und dem metabolischen Syndrom. Sie profitieren noch stärker von Bewegung als gesunde Menschen. Aber wie bereits zu Beginn erwähnt spielt auch die primäre Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen durch körperliche Aktivität eine wichtige Rolle.

Regelmäßige Bewegung hilft uns dabei, gesund zu werden und auch gesund zu bleiben!

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